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Frankfurt am Main

Frankfurt Haushalt 2024: Gewerbesteuer bringt Plus von 212 Millionen


Haushaltsjahr
Frankfurt verzeichnet 212 Millionen Euro Überschuss

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 29.04.2025 - 13:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Skyline Bankenviertel in Frankfurt am MainVergrößern des Bildes
Die Stadt Frankfurt (Archivbild) profitiert von ihrer leistungsstarken Wirtschaft. (Quelle: Boris Roessler/dpa/dpa-tmn/dpa-bilder)
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Frankfurt verbucht zum vierten Mal in Folge ein dickes Plus. Das soll so wohl aber nicht weitergehen.

Frankfurts Stadtkasse verzeichnet erneut einen beachtlichen Überschuss. Mit rund 212 Millionen Euro Plus schloss Hessens größte Stadt das Haushaltsjahr 2024 ab – und das bereits zum vierten Mal in Folge mit schwarzen Zahlen.

"Das Jahr ist deutlich besser gelaufen als geplant", sagte Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff (Grüne). Ursprünglich hatte die Stadt mit einem Defizit von rund 112 Millionen Euro gerechnet. Im Vorjahr 2023 hatte Frankfurt sogar einen noch höheren Überschuss von 391 Millionen Euro verbucht.

Firmen mit entscheidendem Anteil

Fast drei Viertel der städtischen Erträge stammen aus Steuern und steuerähnlichen Einnahmen. In diesem Bereich flossen rund 4,25 Milliarden Euro in die Frankfurter Kassen – 292 Millionen Euro mehr als geplant. Den größten Anteil macht dabei die Gewerbesteuer mit etwa 3,2 Milliarden Euro aus.

"Die Gewerbesteuer erweist sich erneut als wesentliche Finanzierungsquelle der Stadt Frankfurt", betonte Bergerhoff. Auch hier sei das vierte Jahr in Folge ein Höchststand erreicht worden. "Das zeigt: Trotz der Belastungen aus der Pandemie sowie den Begleiterscheinungen des Ukrainekriegs erweist sich die leistungsstarke Frankfurter Wirtschaft als extrem robust, resistent und resilient."

Bei der Einkommensteuer verbuchte Frankfurt mit 618 Millionen Euro ebenfalls ein Plus von 34 Millionen Euro. Lediglich bei der Umsatzsteuer (215 Millionen Euro) gab es ein leichtes Defizit von 1,9 Millionen Euro.

Nächstes Jahr wieder rote Zahlen erwartet

Nicht nur die Einnahmen, auch die Ausgaben der Stadt stiegen. Mit 94 Millionen Euro lagen sie über dem geplanten Budget. Für Sozialleistungen wurden mit 1,2 Milliarden Euro rund 59 Millionen Euro mehr ausgegeben als vorgesehen. Die Personalkosten sanken hingegen um 32 Millionen auf etwa 781 Millionen Euro.

Positiv entwickelten sich auch die städtischen Rücklagen, die nun 1,1 Milliarden Euro betragen. "Die Zahlen belegen, dass wir seriös und solide haushalten", sagte Bergerhoff. Er warnte jedoch: "Allerdings können wir nicht davon ausgehen, dass sich diese Situation weiter so Jahr um Jahr fortsetzen wird."

Der aktuelle Schuldenstand Frankfurts liegt bei rund 2,7 Milliarden Euro. Für 2025 plant die Stadt mit einem Defizit von 90 Millionen Euro. Nach Einschätzung des Stadtkämmerers könnte dieses jedoch noch höher ausfallen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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