Im Corona-Sommer Frankfurt plant Partyzonen auf öffentlichen Plätzen

In Frankfurt sollen öffentliche Partyzonen das Feiern in Corona-Zeiten ermöglichen. Das Projekt der Stadt soll keine Antwort auf die Krawalle auf dem Opernplatz sein, sondern Clubbetreiber unterstützen.
In der Innenstadt in Frankfurt sollen Partyzonen entstehen. Zwischen Mitte August und Mitte September soll auf dem Roßmarkt, dem Rathenauplatz, dem Goetheplatz und dem alten Uni-Campus in Bockenheim die nötige Infrastruktur für Künstler und Feiernde bereitgestellt werden. Finanziert werden die "Kultursommergärten" durch Steuergelder.
Die Clubbetreiber und die Dezernenten Markus Frank (CDU) und Rosemarie Heilig (Grüne) einigten sich darauf am Freitag. Es sei ein "Zeichen der Zuversicht" für die finanziell angeschlagene Clubbranche so Frank.
Partys in Schwimmbädern vom Tisch
Die Idee, in Schwimmbädern und auf Sportplätzen Partys zu erlauben, ist damit vom Tisch. Ein Problem wäre die Gefahr durch Glasscherben gewesen. Der Umbau der Plätze zu Partyzonen soll aus dem Fonds der Tourismussteuer finanziert werden. Zuerst müssten die Gastronomen aber noch ein Hygienekonzept gegen die Ausbreitung des Coronavirus präsentieren, so Heilig.
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Die Partyzonen sollen keine Antwort auf die Krawalle auf dem Opernplatz sein, betonte Heilig. Die Krawallmacher seien auch in den geplanten Partyzonen nicht erwünscht und kämen womöglich auch gar nicht rein.
Zudem sollen Orte entlastet werden, an denen sich in den vergangenen Wochen viele Menschen versammelt haben. So zum Beispiel auch das Mainufer, das nach Meinung der Stadt als Partyzone nicht geeignet wäre.